Testbetriebsnetz Forst 2019

Im Forstwirtschaftsjahr 2019 brachen die Reinerträge drastisch ein. Hierfür waren die andauernden Dürre- und Borkenkäferkalamitäten ausschlaggebend, welche hohe Schadholzmengen zur Folge hatten.

Liniendiagramm zeigt den Reinertrag ohne Förderung und Reinertrag mit Förderung des Körperschafts- und Privatwaldes von 2009 bis 2019. Einheit ist €/ Holzbodenfläche. Beide Linien haben den gleichen Verlauf, wobei der Reinertrag ohne Förderungen um 20 Einheiten darunter liegt. Die Kurven steigen von 2009 auf 2011 und flacht dann bis 2018 langsam ab. Im Jahr 2019 bricht sie stark ein. Reinertrag mit Förderung: 2009: ca. 80, 2010: 120, 2011: ca. 150, 2012: ca. 130, 2013: etwas unter 140, 2014: etwas über 140, 2015: etwas unter 140, 2016: ca. 110, 2017: ca. 110, 2018: etwas unter 110, 2019: ca.15. Quelle BMEL, Referat 723.
Reinertrag I (ohne Förderung) und II (mit Förderung) des Körperschafts- und Privatwaldes

Das Ausmaß des Rückgangs der Reinerträge im Körperschafts- und Privatwald ist zu einem kleineren Teil auch auf die veränderte Beurteilungsstichprobe zurückführen, welche um Forstbetriebe ertragsstarker Regionen reduziert ist. Am Testbetriebsnetz Forst nehmen Forstbetriebe des Privat-, Körperschafts- und Staatswaldes ab 200 ha Waldfläche auf freiwilliger Basis teil.

Den vollständigen Artikel, die Broschüre zur wirtschaftlichen Lage der forstwirtschaftlichen Betriebe und ausgewählte Tabellen finden Sie hier: Buchführungsergebnisse der Forstwirtschaft 2019

Zum Archiv mit den Buchführungsergebnissen Forstwirtschaft ab 2007 gelangen Sie hier: Archiv Buchführungsergebnisse Forstwirtschaft