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Anlandungen Fischerei

Die deutsche Fischerei ist stetig im Wandel. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) stellt jährlich Daten über Anlandemengen und -erlöse der deutschen Hochsee- und Küstenfischerei in der Anlandestatistik zusammen.

Anlandemengen auch 2025 gestiegen

Im Jahr 2025 landete die deutsche Hochsee- und Küstenfischerei rund 173.733 Tonnen Fisch (Anlandegewicht) an und damit rund sieben Prozent mehr als 2024. Die Erlöse stiegen sogar um knapp ein Drittel auf 236,4 Millionen Euro. Der Anstieg ist dabei auf vermehrte Anlandungen von höherpreisigen Fischarten und Krustentieren wie Speisekrabbe, Kabeljau und Schwarzer Heilbutt zurückzuführen.  Die am häufigsten angelandeten Fischarten waren mit 35,7 Prozent der Blaue Wittling, mit 26,7 Prozent der Hering und mit 8,5 Prozent die Sprotte. Makrele und Speisekrabbe machten jeweils sechs Prozent aus.

Mehr Anlandungen im Ausland als im Inland

In den Fischereihäfen der deutschen Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen wurden 2025 etwa 13.423 Tonnen Fisch (Anlandegewicht) einschließlich Beifang, eingelagerter Ware, Fischmehl und Futterfisch angelandet. Drei Viertel der 12.748 Tonnen (Anlandegewicht) an verkaufter und eingelagerter Ware entfielen auf die Speisekrabbe. Die stark gesunkene deutsche Fangquote bei Makrele führte dazu, dass 2025 nur noch drei Tonnen Makrele verkauft und eingelagert wurden – 2024 waren es noch rund 3.560 Tonnen.

Die Anlandungen an ausländischen Häfen lagen im selben Jahr bei rund 160.310 Tonnen (Anlandegewicht). Über drei Viertel der etwa 159.877 Tonnen (Anlandegewicht) verkaufter und eingelagerter Ware wurden über die Niederlande angelandet, 11,3 Prozent entfielen auf Häfen in Dänemark und 7,5 Prozent auf Häfen in Norwegen. 

Wie entwickelten sich die Anlandungen der deutschen Fischerei im Detail? Eine umfangreiche Darstellung der aktuellen Entwicklungen finden Sie in der Anlandestatistik.

Häufig gestellte Fragen

Kontakt

  • Ansprechpartner: Sabrina Lange
  • Telefonnummer: 02 28 / 68 45 - 55 71
  • Behörde: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
  • Sabrina.Lange(at)ble(dot)de