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Nach Vorgaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in der BLE verschiedene Strukturberichte gefertigt. Anfragen dazu können an mvo(at)ble(dot)de geschickt werden.
Im Wirtschaftsjahr 2025/26 betrug die gesamte Getreidevermahlung (Weizen, Roggen und Dinkel) rund 9,2 Millionen Tonnen und nahm im Vergleich zum vorherigen Wirtschaftsjahr um knapp zwei Prozent ab. Die Vermahlung verteilte sich auf 7,8 Millionen Tonnen Weichweizen und rund 590.100 Tonnen Roggen. Zusätzlich wurden etwa 451.600 Tonnen Hartweizen und 392.600 Tonnen Dinkel vermahlen.
Die Anzahl der Mühlen sank um zwei Mühlen auf 168. Die durchschnittliche Jahresgetreidevermahlung pro Mühle sank von 55.272 Tonnen auf 54.836 Tonnen.
Im Wirtschaftsjahr 2025/26 produzierten 253 Betriebe 22,5 Millionen Tonnen Mischfutter. Trotz eines Rückgangs der Betriebszahl um sieben Betriebe gegenüber dem vorherigen Wirtschaftsjahr nahm die Produktionsmenge leicht zu (+1,4 Prozent).
Die Herstellungsmenge von Schweinefutter bleibt mit fast 8,3 Millionen Tonnen die wichtigste Futtersorte. Mit einer Herstellungsmenge von 6,7 Millionen Tonnen lag Rinderfutter weiterhin an zweiter Stelle. Geflügelfutter wurde in einem Umfang von 6,6 Millionen Tonnen produziert.
Für die Gesamtherstellungsmenge wurden rund 20 Millionen Tonnen Rohstoffe verarbeitet. Der Einsatz von Getreide im Mischfutter belief sich auf 48,2 Prozent. Die durchschnittliche Herstellung je Betrieb betrug 89.070 Tonnen.
Nach Abschluss des Getreidewirtschaftsjahres (1. Juli bis zum 30. Juni) werden jährlich die Tabellenbände zur Struktur der Mühlenwirtschaft und Struktur der Mischfutterhersteller veröffentlicht. Darin werden folgende Kriterien ausgewertet:
Mühlen:
Mischfutter:
Insgesamt 32,2 Millionen Tonnen Rohmilch lieferten landwirtschaftliche Erzeugerinnen und Erzeuger 2024 aus dem In- und Ausland an 107 aufnehmende Molkereiunternehmen und 59 Sammelstellen. Letztere verkauften die Milch weiter. Im Vergleich mit 2021 ging die Anzahl der milchaufnehmenden Molkereien um drei Unternehmen zurück, bei den Sammelstellen gab es eine weniger. Zwischen 2018 und 2021 wurde noch ein deutlich höherer Rückgang von 24 Sammelstellen verzeichnet.
34,2 Millionen Tonnen Rohmilch verarbeiteten 137 Molkereien im Jahr 2024. Damit wurde durchschnittlich mehr Rohmilch pro Molkerei verarbeitet als noch 2021.
2024 stellten 56 Molkereien rund vier Millionen Tonnen Konsummilch her. Im Vergleich zu 2021 waren dies acht Unternehmen und 393.000 Tonnen weniger. Auch die Anzahl der Unternehmen, die Butter, Käse oder Trockenmilcherzeugnisse produzieren, sank zwischen 2021 und 2024. Die Herstellungsmengen hingegen stiegen bei Butter und Käse, bei Trockenmilch blieben sie nahezu konstant. 31 Unternehmen, fünf mehr als 2021, stellten rund 147.000 Tonnen mehr andere Frischmilcherzeugnisse her. Hierzu zählen Erzeugnisse aus Sahne, Buttermilch, Sauermilch, Kefir, Joghurt sowie Milchmischerzeugnisse und -getränke wie Kakao oder Eiskaffee.
Die Unternehmensstruktur der Molkereiwirtschaft in Deutschland wird in den Strukturberichten, die alle drei Jahre veröffentlicht werden, aufgezeigt. Der Bericht enthält Zahlen zur Milchaufnahme und Milchverarbeitung der Unternehmen sowie zur Herstellung von Milchprodukten wie zum Beispiel Konsummilch, Butter oder Käse.
Monatliche Daten erhalten Sie auf unserer Seite zum Agrarmarkt Milch und Milcherzeugnisse. Eine Zusammenfassung erfolgt mit dem Bericht zur Markt- und Versorgungslage Milch und Milcherzeugnisse.