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Laut vorläufigen Berechnungen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft ist der Verbrauch von Ölkuchen und -schroten im Wirtschaftsjahr 2024/25 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 3,5 Prozent auf acht Millionen Tonnen gestiegen. Die gesamte Menge wurde, wie in den Wirtschaftsjahren zuvor, als Futter verwendet.
Ölkuchen und -schrote aus Raps- und Rübsensamen sowie aus Sojabohnen hatten mit etwa 4,3 Millionen Tonnen (53 Prozent) und 3,1 Millionen Tonnen (38 Prozent) den größten Anteil am Verbrauch. Ölkuchen und -schrote aus Palmkernen, Sonnenblumen und sonstigen Ölsaaten spielten hingegen lediglich eine untergeordnete Rolle. Auf sie entfielen zusammen rund acht Prozent des Verbrauchs.
Die Herstellung von Ölkuchen und -schroten hat ebenfalls etwas zugelegt. Die Ölmühlen produzierten im Wirtschaftsjahr 2024/25 rund 8,2 Millionen Tonnen und damit ein Prozent mehr als im 2023/24. Die hergestellte Menge, die aus inländischen Ölsaaten stammt, ging im Vergleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr um rund 14 Prozent zurück.
Die Einfuhren von Ölkuchen und -schroten sind Betrachtungszeitraum laut vorläufigen Außenhandelsdaten gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2023/24 um gut neun Prozent auf vier Millionen Tonnen gestiegen. Die Ausfuhr betrug ebenfalls vier Millionen Tonnen und ist leicht um ein Prozent zurückgegangen.
Der Selbstversorgungsgrad von Ölkuchen und -schroten sank im Wirtschaftsjahr 2024/25 gegenüber 2023/24 um fünf Prozentpunkte auf 26 Prozent.
Quelle: BLE (625)
Die Versorgungsbilanz zum Download als csv-Datei oder über eine Schnittstelle (API) finden Sie unter: Open Data - Versorgungsbilanz Öllkuchen und -schrote