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Öle und Fette Versorgungsbilanzen

Die Versorgungsbilanz Öle und Fette informiert über Erzeugung, Einfuhr, Ausfuhr, Bestandsveränderungen, Inlandsverwendung, Nahrungsverbrauch und Selbstversorgungsgrad der wichtigsten Öle und Fette in Deutschland.

Weniger pflanzliche Öle und Fette hergestellt

Nach vorläufigen Zahlen des Bundeszentrums Landwirtschaft (BZL) lag die Herstellungsmenge pflanzlicher Öle und Fette 2025 bei 4,8 Millionen Tonnen Rohöl. Das waren rund 5,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon stammten rund 1,4 Millionen Tonnen aus inländischen Saaten wie Raps, Sonnenblumenkernen, Sojabohnen und anderen Ölsaaten.

Inlandsverwendung ebenfalls rückläufig

Insgesamt 2,8 Millionen Tonnen Pflanzenöle wurden 2025 importiert und rund 2,0 Millionen Tonnen exportiert. Die Inlandsverwendung von Ölen und Fetten insgesamt sank um 3,7 Prozent auf 5,6 Millionen Tonnen Rohöl. Davon gingen rund 65 Prozent in die industrielle Verwertung (Biodiesel, oleo-chemische Produkte beispielsweise für Pharmazie und Kosmetik sowie Hydraulik- und Schmieröle), 27 Prozent als Nahrungsöle und –fette in die menschliche Ernährung und sieben Prozent als Futteröle ins Mischfutter.

Selbstversorgungsgrad konstant

Der Selbstversorgungsgrad mit pflanzlichen Ölen und Fetten insgesamt lag 2025 bei 26 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Bedarf an Rapsöl konnte zu 42 Prozent aus inländischen Saaten gedeckt werden. Bei Sonnenblumenöl ist der Selbstversorgungsgrad um einen Prozentpunkt auf elf Prozent gegenüber 2024 gestiegen. 

Quelle: BLE, Referat 625

Interaktive Grafik: Versorgung mit pflanzlichen Ölen und Fetten

Die Versorgungsbilanz zum Download als csv-Datei oder über eine Schnittstelle (API) finden Sie unter: Open Data - Versorgungsbilanz Öle und Fette

Kontakt

  • Ansprechpartner: Dr. Ulrike Ahrens
  • Telefonnummer: 02 28 / 68 45 - 37 17
  • Behörde: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
  • Ulrike.Ahrens(at)ble(dot)de