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Laut vorläufigen Berechnungen lag die Inlandsverwendung von Ölsaaten im Wirtschaftsjahr 2024/25 bei 14,1 Millionen Tonnen und blieb damit gegenüber dem vorherigen Wirtschaftsjahr stabil. Rund 94 Prozent flossen in die Verarbeitung. Eine vergleichsweise geringe Bedeutung dagegen haben der Nahrungsverbrauch und die Verfütterung in Form der vollständigen Saat: Auf sie entfielen 2,6 Prozent und 1,1 Prozent der Inlandsverwendung von Ölsaaten.
Die Einfuhren von allen Ölsaaten sind im Wirtschaftsjahr 2024/25 laut vorläufigen Außenhandelsdaten leicht zurückgegangen. Im Vergleich zum vorherigen Wirtschaftsjahr sank die Einfuhrmenge um 1,6 Prozent auf 9,9 Millionen Tonnen. Damit ging der Einfuhrüberschuss bei Ölsaaten leicht auf 9,7 Millionen Tonnen zurück (2023/24: 9,8 Millionen Tonnen).
Der Selbstversorgungsgrad von Ölsaaten lag im Wirtschaftsjahr 2024/25 bei 27 Prozent und damit fünf Prozentpunkte unter dem des Vorjahres.
Bei Raps und Rübsen ist die Erzeugung im Wirtschaftsjahr 2024/25 um fast 14 Prozent auf 3,6 Millionen Tonnen zurückgegangen. Dies könnte unter anderem auf ungünstige Witterungsverhältnisse, aber auch steigenden Krankheits- und Schädlingsdruck, zurückzuführen sein. Dadurch sank der Selbstversorgungsgrad von Raps und Rübsen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fünf Prozentpunkte auf 36 Prozent im Wirtschaftsjahr 2024/25.
Quelle: BLE (625)
Die Versorgungsbilanz zum Download als csv-Datei oder über eine Schnittstelle (API) finden Sie unter: Open Data - Versorgungsbilanz Ölsaaten
Die wirtschaftlich wichtigsten Ölsaaten weltweit sind Sojabohne und Raps. Die Rückstände aus der Ölgewinnung dienen als Futtermittel in der Tierernährung und decken den Eiweißbedarf der Tiere. In Deutschland ist Winterraps die wichtigste Ölsaat. Körnersonnenblumen haben an Bedeutung verloren, der Sojaanbau in Deutschland gewinnt hingegen.