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2023 gab es rund 25.840 Einzelhandelsunternehmen, die mit Waren verschiedener Art (Hauptrichtung Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren) gehandelt haben. Gut eine Million Personen waren in diesen Unternehmen tätig und erwirtschafteten einen Umsatz (ohne Umsatzsteuer) von 272 Milliarden Euro.
Im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren gab es 2023 insgesamt 38.340 Unternehmen und rund 254.780 tätige Personen. Der Umsatz (ohne Umsatzsteuer) lag hier bei 29,4 Milliarden Euro. Den größten Anteil an den Unternehmen im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln hatten dabei Facheinzelhandel mit Getränken (25 Prozent), gefolgt von Tabakwaren (14 Prozent) und Back- und Süßwaren (12 Prozent). Beim Umsatz steuerten ebenfalls Facheinzelhandel mit Getränken (31 Prozent) sowie Tabakwaren (18 Prozent) am meisten bei.
Ein Fachgeschäft ist eine „Form des stationären Einzelhandels in der Regel in Innenstädten mit einem tiefen Sortiment“ (Bundeszentrale für politische Bildung). Das heißt, es gibt eine große Auswahl einer Produktgruppe und meist eine professionelle Beratung. Dazu gehören im Bereich Ernährung zum Beispiel Bäckereien, Getränkeläden, Metzgereien oder Fachgeschäfte mit Obst und Gemüse oder Fisch und Meeresfrüchten.
Rund 36.570 Lebensmittelgeschäfte zählten 2024 zum Lebensmitteleinzelhandel. Den größten Anteil daran hatten Discounter mit 44 Prozent. Ein Drittel der Lebensmittelgeschäfte waren Supermärkte. Diese stellten mit 16,9 Millionen Quadratmetern die größte Verkaufsfläche im Lebensmitteleinzelhandel. Beim Umsatz hingegen lagen erneut die Discounter (97,7 Milliarden Euro) vorne. Der Lebensmitteleinzelhandel insgesamt erwirtschaftete einen Umsatz von 209,7 Milliarden Euro.
Bei allen Produktgruppen war 2023 der Discounter die häufigste Wahl für den Einkauf privater Haushalte. Bei Brot spielten allerdings Fachgeschäfte, wie Bäckereien, mit einem Anteil von knapp einem Viertel noch eine wichtige Rolle. Auch bei Fleisch (ohne Geflügel) und Fleischwaren sowie Wurst nahmen Fleischereien jeweils 11 beziehungsweise 12 Prozent der gekauften Mengen ein. Der Anteil sonstiger Einkaufsstätten, zu denen unter anderem Wochenmärkte und Erzeuger zählen, war bei Eiern mit rund 16 Prozent und Frischkartoffeln mit 12 Prozent am höchsten.
Die Daten des Statistischen Bundesamtes zum Ernährungshandel sind Ergebnisse der Monats- und Jahreserhebungen in diesen Wirtschaftszweigen, für die Stichproben aus dem Unternehmensregister gezogen werden.
Statistisches Bundesamt, Genesis-Online – 45341 Jahresstatistik im Handel
Statistisches Bundesamt, Genesis-Online – 45212 Monatsstatistik im Einzelhandel
Statistisches Bundesamt, Genesis-Online - 48112 Bereichsübergreifende Unternehmensstatistik