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Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern stieg 2025 nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) auf 252 Stück. Gegenüber dem Vorjahr ist der Verbrauch damit um vier Eier pro Kopf gestiegen.
Der Nahrungsverbrauch legte auf insgesamt 21 Milliarden Eier (inklusive verarbeitete Eier) zu, was einem Zuwachs um 1,6 Prozent entspricht. Das BZL führt als mögliche Gründe für den gestiegenen Verbrauch auf, dass Eier eine kostengünstige Quelle für hochwertiges Eiweiß darstellen. Auch eine vegetarische Ernährung oder weitere Ernährungsformen, wie „Low Carb“ könnten zu dem Anstieg geführt haben.
Der Bestand an Legehennen war 2025 mit 51,1 Millionen um 400.000 Tiere niedriger als 2024. Darin enthalten ist eine vom BZL hinzu geschätzte Anzahl an Legehennen in Kleinbeständen mit weniger als 3.000 Haltungsplätzen.
Die Legeleistung ist hingegen gestiegen: Von 295 Eiern je Henne 2024 auf 299 Eier im Jahr 2025. Die Erzeugung insgesamt lag mit 15,3 Milliarden Stück lediglich leicht über dem Niveau des Vorjahres. Damit wurde der Inlandsbedarf zu 72 Prozent aus heimischer Ware gedeckt.
Die Importe von Schaleneiern gingen 2025 um 1,3 Prozent zurück. Die Einfuhren von Eiprodukten (Vollei, Eigelb und Eiweiß, flüssig, getrocknet, gefroren) sind hingegen um sechs Prozent gestiegen. Von den importierten Schaleneiern hatten 69 Prozent ihren Ursprung in den Niederlanden. Weitere wichtige Lieferländer waren Polen (16 Prozent) und Belgien (3,4 Prozent).
Quelle: BLE
Die Versorgungsbilanz zum Download als csv-Datei oder über eine Schnittstelle (API) finden Sie unter: Open Data - Versorgungsbilanz Eier