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Versorgungsbilanz Fisch Versorgungsbilanzen

Die Versorgungsbilanz Fisch gibt Auskunft über die Produktion der Fischerei, den Außenhandel und die Verwendung von Fisch in Deutschland.

Abnahme des Selbstversorgungsgrades von Fisch im Jahr 2025

In Zusammenarbeit mit der BLE (Hamburg) und dem Statistischen Bundesamt wurde für das Jahr 2025 die vorläufige Versorgungsbilanz für Fisch (einschließlich Krebs- und Weichtiere) erstellt.

Die Produktion der deutschen Fischerei lag im Jahr 2025 bei 219.700 Tonnen Fanggewicht. Im Vergleich zum Vorjahr mit 204.700 Tonnen entspricht das einem Anstieg von gut sieben Prozent. Den größten Anteil daran hatten Anlandungen im Ausland. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen diese um etwa zehn Prozent auf 170.100 Tonnen Fanggewicht. Die Inlandsanlandungen hingegen sanken um rund fünf Prozent auf 14.800 Tonnen. Die Anlandungen aus der Binnenfischerei lagen 2025 nach geschätzten Zahlen bei 34.800 Tonnen. Zur Binnenfischerei zählen Aquakultur sowie Fluss- und Seenfischerei.

Die Fischeinfuhren lagen laut vorläufigen Zahlen 2025 bei knapp zwei Millionen Tonnen Fanggewicht und stiegen damit im Vergleich zum Vorjahr um fast 14 Prozent an. Die Fischausfuhren lagen 2024 noch bei 950.100 Tonnen Fanggewicht und reduzierten sich 2025 auf 918.500 Tonnen.

Somit ergab sich für 2025 ein vorläufiger Nahrungsverbrauch in Höhe von 1,3 Millionen Tonnen Fisch - fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Pro Kopf lag der Fischverbrauch im Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen bei 15,2 Kilogramm. Der Selbstversorgungsgrad sank verglichen mit dem Vorjahr um 3,4 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent.

Quelle: BLE (531, 624)

Interaktive Grafik: Versorgung mit Fisch

Die Versorgungsbilanz zum Download als csv-Datei oder über eine Schnittstelle (API) finden Sie unter: Open Data - Versorgungsbilanz Fisch

Fischerei-Statistiken

Zahlen und Fakten zur Fischerei, Fischereiflotte, Aquakultur und zur betriebswirtschaftlichen Situation: Fischereiwirtschaft.

Berichte: Fischereiprodukte in Deutschland

Kontakt

  • Ansprechpartner: Sabrina Lange
  • Telefonnummer: 02 28 / 68 45 - 55 71
  • Behörde: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
  • Sabrina.Lange(at)ble(dot)de