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Im Wirtschaftsjahr 2024/25 wurden nach vorläufigen Angaben 706.000 Tonnen Hülsenfrüchte in Deutschland erzeugt. Dazu zählen Hülsenfrüchte für alle Verwendungen, einschließlich Futterhülsenfrüchte (Ackerbohnen, Futtererbsen, Lupinen, sonstige ohne Sojabohnen). Im Vergleich zum vorherigen Wirtschaftsjahr stieg die Erzeugung um sechs Prozent.
Die Hülsenfrüchte-Einfuhren waren mit 376.000 Tonnen mehr als doppelt so groß wie die Ausfuhren (120.000 Tonnen). Verglichen mit dem Vorjahr sanken die Ein- und Ausfuhren um 18 beziehungsweise neun Prozent. Die Inlandsverwendung lag 2024/25 bei 925.000 Tonnen. 76 Prozent davon konnten rechnerisch über die heimische Erzeugung gedeckt werden.
Bei den Hülsenfrüchten, auch Leguminosen genannt, handelt es sich um Samen von Pflanzen, die in einer Hülse heranreifen. Zu den bekanntesten Hülsenfrüchten zählen Kichererbsen, Linsen, Bohnen, Erbsen, Sojabohnen, Lupinen und Erdnüsse. Obwohl Hülsenfrüchte hierzulande überwiegend als Futtermittel verwendet, sollte ihre Eignung als Nahrungsmittel nicht unterschätzt werden. Laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) enthält kein anderes pflanzliches Lebensmittel so viel Protein wie Hülsenfrüchte.
Die Versorgungsbilanz zum Download als csv-Datei oder über eine Schnittstelle (API) finden Sie unter: Open Data - Versorgungsbilanz Hülsenfrüchte