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Ernährung, Fischerei

Eier

Verhaltener Bestandszuwachs bei Legehennen, Nahrungsverbrauch seit Jahren wieder rückläufig, deutlich gestiegene Selbstversorgung mit Eiern

Die Legehennenbestände wurden im Jahr 2021 geringfügig ausgebaut. Im Vergleich zum Vorjahr wurden rund 400 000 Hennen mehr in deutschen Ställen gezählt. In Verbindung mit einer leicht erhöhten Legeleistung der Tiere stieg die verwendbare Erzeugung um ein Prozent auf 15,6 Milliarden Eier.

Allerdings ging der Nahrungsverbrauch an Eiern erstmalig nach zehn Jahren zurück. Er lag mit 19,7 Milliarden Eiern zwei Prozent unter Vorjahresniveau. Konsequenzen hatte dies auch für den Pro-Kopf-Verbrauch. Jeder Deutsche verbrauchte 2021 mit 238 Eiern laut vorläufigen Berechnungen vier Eier weniger als noch ein Jahr zuvor. Geschuldet ist dieser Rückgang deutlich reduzierten Importmengen.

Gemäß den vorläufigen Außenhandelsdaten 2021 liegen die Einfuhren an Eiern und Eiprodukten zusammen sechs Prozent unter Vorjahresniveau. Dies ist überwiegend auf die um rund zehn Prozent gesunkenen Importe der Schaleneier zurückzuführen. Die leicht gestiegenen Gesamtexportmengen (plus ein Prozent) resultieren maßgeblich aus gestiegenen Eiprodukteausfuhren. Knapp 19 Prozent mehr weist die vorläufige Bilanz allein hierfür aus.

Die Stabilisierung des Selbstversorgungsgrades setzt sich vorläufigen Berechnungen zufolge sehr dynamisch fort. Mit rund 73 Prozent liegt er rund 2 Prozentpunkte über dem Vorjahresergebnis.

Quelle: BLE, Referat 415

Visualisierung der Versorgungsbilanz Eier