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Ernährung, Fischerei

Fisch

Rückgang des Fischverbrauchs im Jahr 2019

In Zusammenarbeit mit der BLE (Hamburg) und dem Statistischen Bundesamt wurde für das Jahr 2019 die vorläufige Versorgungsbilanz für Fisch (einschließlich Krebs- und Weichtiere) erstellt.

Die Produktion der deutschen Fischerei lag im Jahr 2019 bei 233,8 Tausend Tonnen Fanggewicht. Im Vergleich zum Vorjahr mit 301,2 Tausend Tonnen entspricht das einem deutlichen Rückgang von 22 %. Während die Anlandungen aus der Binnenfischerei konstant bei 20,8 Tausend Tonnen lagen, sanken die Inlandsanlandungen auf 56,1 Tausend Tonnen (-38 %) und die Auslandsanlandungen auf 156,9 Tausend Tonnen (-17 %) Fanggewicht. Der Rückgang der Anlandungen von 2018 zu 2019 lag unter anderem an dem Fanggewicht von Heringen mit 47,6 Tausend Tonnen. Im Jahr zuvor (2018) lag es noch bei 69,5 Tausend Tonnen und verzeichnet somit eine Abnahme von 31 %.

Der Außenhandel nahm im Jahr 2019 ebenfalls ab. Die Fischeinfuhren lagen bei 1.242 Tausend Tonnen Fanggewicht und gingen damit um 9 % zurück (2018; 2.032 Tausend Tonnen). Außerdem lagen die Fischausfuhren im Jahr 2018 noch bei 1.130,8 Tausend Tonnen Fanggewicht und reduzierten sich im Jahr 2019 auf 986 Tausend Tonnen. Somit ergab sich ein inländischer Nahrungsverbrauch in Höhe von 1.087,5 Tausend Tonnen Fanggewicht für das Jahr 2019.

Pro Kopf sank der Fischverbrauch in 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 kg (-10 %) auf 13,1 kg. Das ist der niedrigste Verbrauch seit dem Aufzeichnungsbeginn im Jahr 2010. Und auch der Selbstversorgungsgrad ist mit 21,5 %, verglichen mit dem Vorjahr, um 4,5 % gesunken.

Quelle: BLE (532, 414)