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2025 wurden Erdbeeren in Deutschland auf 12.720 Hektar angebaut. Rund 8.060 Hektar davon waren im Ertrag stehende Erdbeerflächen im Freiland. Seit 2013 nehmen die ertragsfähigen Anbauflächen für Freilanderdbeeren allerdings kontinuierlich ab. 2025 ist die Fläche im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gesunken – gegenüber 2013 sogar um fast 50 Prozent. Gestiegene Produktionskosten sowie die Preisentwicklung bei sinkender Nachfrage nach Erdbeeren erklären unter anderem diese Entwicklung. Die inländische Erdbeererzeugung ist verhältnismäßig kostenintensiv.
2025 wuchsen Erdbeeren auf etwa 2.080 Hektar unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen inklusive Gewächshäusern. Im Gegensatz zum Anbau im Freiland nahm diese Fläche während der vergangenen zehn Jahre stetig zu. Verglichen mit 2013 stieg der geschützte Anbau von Erdbeeren um 346 Prozent.
128.410 Tonnen Erdbeeren ernteten die deutschen Gärtnerinnen und Gärtner 2025. Rund 80.380 Tonnen davon stammten aus dem Freilandanbau. Damit fiel die Freilandernte 2,3 Prozent höher aus als im Erntejahr 2024, lag damit aber deutlich unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von rund 112.380 Tonnen.
Im geschützten Anbau hingegen ist die Erntemenge in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. 2025 wurden hier 48.030 Tonnen geerntet. Der Ertrag war mit 23 Tonnen pro Hektar im geschützten Anbau mehr als doppelt so hoch wie im Freilandanbau (10 Tonnen pro Hektar).
Die Daten über den Anbau und die Ernte von Erdbeeren werden vom Statistischen Bundesamt im Rahmen der Gemüseerhebung erhoben.