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Ein erstes vorläufiges Ergebnis der Getreideernte 2025 (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) von 40,2 Millionen Tonnen wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Ende August 2025 veröffentlicht. Mit einer geschätzten Körnermais- und Corn-Cob-Mix-Ernte von 4,5 Millionen Tonnen ergab sich eine Gesamterntemenge von 44,7 Millionen Tonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen 95,4 Prozent (2024 = 94,5 Prozent) der Ergebnisse der Probeschnitte und 50,1 Prozent (2024 = 63,5 Prozent) der Volldrusche vor. Zur Sachverständigensitzung am 23. und 24. September 2025 wurde ein zweites vorläufiges Ergebnis der Getreideernte ermittelt, dem die Auswertungen von 99,3 Prozent aller Probeschnitte und 92,5 Prozent der Volldrusche zugrunde lagen. Die Erntemenge errechnete sich danach auf 40,6 Millionen Tonnen ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix beziehungsweise 45,1 Millionen Tonnen einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix.
Die endgültige Anbaufläche von Getreide insgesamt (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) stieg gegenüber dem Vorjahr (2024: 5,74 Millionen Hektar) um 4,4 Prozent auf 5,99 Millionen Hektar und lag somit 1,2 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel 2019-2024 (6,07 Millionen Hektar).
Der durchschnittliche endgültige Hektarertrag aller Getreidearten (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) betrug 75,5 Dezitonnen je Hektar (dt/ha). Damit war der Ertrag um 11,2 Prozent größer als im Vorjahr (67,9 dt/ha) und 7,8 Prozent über dem sechsjährigen Mittel 2019-2024 (70,0 dt/ha). Die höchsten Hektarerträge erzielten die Länder Nordrhein-Westfalen mit 86,7 dt/ha, Schleswig-Holstein mit 84,6 dt/ha und Niedersachsen mit 78,2 dt/ha.
Für die Feststellung der durchschnittlichen Hektarerträge bei Getreide lagen dem Sachverständigenausschuss von einigen Ländern nur Probeschnitte oder nur Volldruschergebnisse vor.
Die endgültige Erntemenge an Getreide insgesamt (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) betrug 45,3 Millionen Tonnen. Sie lag damit um 16,1 Prozent über der Erntemenge des Vorjahrs (2024: 39,0 Millionen Tonnen) und um 6,6 Prozent über dem sechsjährigen Mittel 2019-2024 (42,5 Millionen Tonnen).
Diese und weitere Abbildungen und Tabellen sind in der Broschüre Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2025 enthalten.