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Ökologischer Garten- und Pflanzenbau Ökologischer Landbau

Der ökologische Landbau folgt den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Ein Kennzeichen ist der weitgehende Verzicht auf den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, die auf chemisch-synthetischem Weg hergestellt werden.

Welches Öko-Obst steht mengenmäßig an der Spitze?

Unter den ökologisch erzeugten Baumobstarten standen Äpfel mengenmäßig an erster Stelle. Insgesamt 173.760 Tonnen ernteten deutsche Landwirtinnen und Landwirte in Betrieben mit vollständig ökologischer Bewirtschaftung im Jahr 2025. Diese wurden auf einer Fläche von 7.780 Hektar angebaut. Birnen folgten mit deutlichem Abstand mit einer Erntemenge von rund 7.600 Tonnen, dann Süßkirschen mit 1.420 Tonnen sowie Pflaumen und Zwetschen mit 1.360 Tonnen.

2025 wurden in Deutschland 2.520 Tonnen Erdbeeren und 5.970 Tonnen Strauchbeeren ökologisch erzeugt. Davon waren 1.850 Tonnen Kulturheidelbeeren und 1.540 Tonnen Aroniabeeren.

In Deutschland wurde 2025 auf circa 12.260 Hektar Baum- und Beerenobst ökologisch angebaut. Die Öko-Anbaufläche von Obst kann aus verschiedenen Erhebungen des Statistischen Bundesamts berechnet werden. Flächen zu Strauchbeeren werden in der Erhebung über Strauchbeeren erfasst, Daten zum Anbau von Erdbeeren im Rahmen der Gemüseerhebung. Die Fläche von Baumobst wird alle fünf Jahre in der Baumobstanbauerhebung ermittelt, zuletzt 2022. In den Jahren dazwischen kann mit Hilfe der Flächenangaben des Ernte- und Betriebsbericht: Baumobst eine Annäherung der Baumobstfläche berechnet werden – allerdings ohne Berücksichtigung der Anbauflächen von Aprikosen, Pfirsichen, Quitten, Walnüssen, Haselnüssen und sonstigem Baumobst.

Welches Öko-Gemüse wird am häufigsten angebaut?

©BLE, Bonn/Foto: Thomas Stephan

Betriebe, die ihre Flächen vollständig ökologisch bewirtschaften, bauten 2025 im Freiland und unter Glas auf 20.590 Hektar Gemüse an. Das waren fast 16 Prozent der gesamten Gemüseanbaufläche in Deutschland. Möhren und Karotten wurden dabei mit 3.340 Hektar auf der größten Fläche angebaut. Darauf folgten Speisekürbisse (2.210 Hektar).

Die Ernte von Gemüse aus ökologischem Anbau ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozent auf 596.610 Tonnen gestiegen. Das entsprach rund 13 Prozent der gesamten Gemüseernte in Deutschland. Besonders hoch waren die Anteile aus ökologischer Erzeugung an der gesamten Erntemenge bei Rote Bete (49 Prozent), Speisekürbissen (36 Prozent) und Zucchini (35 Prozent).

Seit 2012 weist das Statistische Bundesamt jährlich bei der Gemüseerhebung und bei der Strauchbeerenerhebung ökologische und konventionelle Anbauflächen separat aus.

Was wird auf ökologisch bewirtschafteten Äckern angebaut?

Insgesamt wurden 2025 in Deutschland 1,9 Millionen Hektar ökologisch bewirtschaftet. Davon entfiel etwas mehr als die Hälfte auf Dauergrünland.

Das ökologisch bestellte Ackerland belief sich 2025 auf 875.700 Hektar. Auf fast der Hälfte dieser Fläche wuchs Getreide zur Körnergewinnung, davon stellte Weizen mit 38 Prozent den größten Anteil. Darauf folgten Hafer, Roggen und Gerste. Etwa ein Drittel der Ackerfläche nahmen Pflanzen zur Grünernte, darunter vor allem Leguminosen zur Ganzpflanzenernte, ein.

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