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Die Winterrapsanbaufläche betrug im Jahr 2025 mehr als 1,09 Millionen Hektar Sie stieg damit leicht um 0,6 Prozent gegenüber 2024 und gegenüber dem sechsjährigen Mittel 2019–2024 (1,02 Millionen Hekatr) um 6,6 Prozent.
Der durchschnittliche Hektarertrag bei Winterraps betrug 36,4 Dezitonnen je Hektar. Damit lag der Ertrag um 8,9 Prozent über dem Ertrag von 2024 (33,4 Dezitonnen je Hektar) und 1,9 Prozent über dem sechsjährigen Mittel 2019–2024 (35,7 Dezitonnen je Hektar).
2025 wurde eine Winterrapsernte von 3,97 Millionen Tonnen eingebracht. Die Erntemenge lag somit um 9,6 Prozent über der Ernte des Vorjahres 2024 (3,63 Millionen Tonnen) und 8,6 Prozent über dem sechsjährigen Mittel 2019–2024 (3,66 Millionen Tonnen). Der Ölgehalt als wesentliches Qualitätskriterium lag mit 43,3 Prozent unter dem Vorjahreswert (44,1 Prozent).
Bei den Winterrapssorten erreichte 2025 die Sorte „LG Ambassador“ (8,4 Prozent), wenn auch mit einem leichten Rückgang nach wie vor den Spitzenplatz, die Sorte „Daktari“ (6,9 Prozent) belegte Platz zwei und „PT 303“ (5,6 Prozent) belegte Platz drei.
Im Rahmen der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) werden alljährlich mehr als 800 Winterrapsproben aus den Ländern, die die Ernteerträge bei Winterraps anhand von Volldruschen ermitteln, auf ihre Qualitätseigenschaften untersucht. Die Untersuchungsergebnisse werden jeweils im Abschlussbericht zur BEE (Broschüre: Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2025) veröffentlicht.