Ergebnisse der Kartoffelernte 2019

Anhand der Proberodungen in den Ländern sowie eines durchschnittlichen Korrektivfaktors wurde die Kartoffelernte ermittelt. Eine gesonderte Erfassung der Anbaufläche nach früh-, mittelfrüh- bis spätreifenden Kartoffeln erfolgt seit 2010 nicht mehr.

In der Sitzung des Sachverständigenausschusses vom 24. bis 25. September 2019 wurde auf der Basis von 48,6 % der vorgesehenen Proberodungen das vorläufige Ergebnis der Kartoffelernte 2019 mit 10,4 Mill. t angenommen.

Die Kartoffelanbaufläche betrug im Jahr 2019 271 600 ha (+7,7 % zu 2018 / +10,9 % zum sechsjährigen Mittel 2013-2018).

Der durchschnittliche Hektarertrag betrug 390,3 dt/ha (+10,3 % zu 2018 / -9,1 % zum sechsjährigen Mittel 2013-2018).

2019 wurde eine Kartoffelernte von 10,6 Mill. t eingebracht (+18,8 % zu 2018 / +0,9 % zum sechsjährigen Mittel 2013-2018).

Die am häufigsten angebauten Kartoffelsorten  blieben auch in 2019 unter den Speisekartoffeln „Belana“ mit 5,7 % und „Gala“ mit 4,1 % sowie bei den Wirtschaftskartoffeln „Fontane“ mit 6,8 % und „Kuras“ mit 3,8 %.

Diese und weitere Abbildungen und Tabellen sind in der Broschüre Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung 2019 enthalten.